Signale

Mast und Befestigung

Signalmaste und ihre Bauarten, die Mastschilder, die sie von selbst setzen, und Lichtsignale an der Wand, unter der Decke oder schräg gestellt.

Ein Lichtsignal kann auf einem Mast stehen, an einer Wand sitzen, unter einer Decke hängen, schräg stehen oder an einer Signalbrücke hängen. Wohin es kommt, entscheidet allein die Stelle, an die du es setzt; eine Einstellung dafür gibt es nicht.

Signalmast

Der Signalmast lässt sich beliebig hoch stapeln. Zwei Dinge richtet er von selbst ein:

  • Das unterste Stück bekommt ein Betonfundament.
  • Unter einem Lichtsignal trägt der Mast dessen Kennzeichen, in dieselbe Richtung gedreht:
SignalKennzeichen am MastWo
Hauptsignal (Ks, H/V, Hl)Mastschild weiß-rot-weißzweites Maststück von oben
Ks-MehrabschnittssignalMastschild weiß-rot-weiß mit gelbem Dreieckzweites Maststück von oben
VorsignalVorsignaltafel (Ne 2)zweites Maststück von unten
Form-Hauptsignalkeins

Damit das Mastschild erscheint, braucht der Mast also mindestens zwei Stücke; ein Vorsignal sieht ab drei Stücken richtig aus.

Bauarten

Ein Rechtsklick mit Creates Schraubenschlüssel (Verwaltungsrecht nötig) wechselt die Bauart des ganzen Masts samt dem Signal obenauf:

Bauart
Mast: Rohrmast grün
Mast: Rohrmast verzinkt
Mast: Rohrmast schwarz
Mast: Gittermast

Ein neues Maststück und alles, was du obenauf setzt (Lichtsignal, Lichtzeichen, Andreaskreuz, Überwachungssignal, Signaltafeln, Bahnleuchten), übernimmt die Bauart des Masts und führt ihn unter seinem Kopf weiter.

An der Wand

In Tunneln, Einschnitten und Hallen sitzt ein Signal ohne Mast an der Wand neben dem Gleis. Es wird von selbst an die Wand montiert, wenn

  • beim Setzen links oder rechts neben dem Signal ein fester Block steht und darunter kein Signalmast, oder
  • du es direkt an die Seite eines festen Blocks setzt.

Die Wand läuft längs des Gleises: Das Signal schaut den Zügen entgegen, die Wand liegt links oder rechts daneben. Eine Tragschiene hinter dem Schirm trägt Schirm, Anzeiger und Schild, zwei Ausleger führen zur Wand. Es gibt keinen Mast und keine Arbeitsbühne; das Mastschild sitzt neben dem Schirm.

Formsignale behalten an der Wand ihr gewohntes Aussehen; beim Vorbild hängen sie nicht an Wänden. Schräge, hängende und Signale an der Signalbrücke werden nie an die Wand montiert.

Hängend

Setze das Lichtsignal an die Unterseite eines Blocks. Dann hängt es an einer Deckenplatte (oder direkt am Geschwindigkeitsanzeiger), ohne Mast.

  • Es hängt von oben nach unten: Ist ein Anzeiger ausgeschaltet, rückt alles darunter nach oben, und das Signal wird kürzer.
  • Das Mastschild sitzt links neben dem Schirm. Ein Vorsignal trägt dort statt der Vorsignaltafel das gelbe Dreieck (nach Signalbuch Ne 2 zulässig).
  • Beim H/V-Hauptsignal mit Vorsignal hält ein Hängebügel den Vorsignalschirm darunter.
  • Unter dem Träger einer Signalbrücke hängt es in einem Rahmen mit Arbeitsbühne; siehe Signalbrücken.

Schräg

Lichtsignale, Maste, Signaltafeln, Langsamfahrtafeln, Bahnleuchten und alle Teile des Bahnübergangs lassen sich auch um 45 Grad gedreht setzen, passend zu schräg verlegten Gleisen. Ein eigener Schritt ist dafür nicht nötig: Sie zeigen beim Setzen zu dir, also stell dich schräg zum Gleis.

Setze zuerst den Mast schräg und dann das Signal obenauf, aus derselben schrägen Richtung. Signaltafeln an einer Wand bleiben immer gerade.
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